Am Mittwoch, 3. Februar 2016, eröffneten der amtierende Olympiasieger Iouri Podladtchikov und der erste Halfpipe-Olympiasieger des Snowboardsports Gian Simmen die neue Halfpipe auf Grindelwald-First. Die Snowboard-Cracks weihten die 120 Meter lange, 5,6 Meter hohe und bis 22 Meter breite Pipe zusammen mit Schweizer Jungtalenten ein.

Kräftiger Schneefall begleitete heute Mittwoch, 3. Februar 2016, die feierliche Eröffnung der neuen Halfpipe auf Grindelwald-First. Für die Snowboard-Cracks Iouri Podladtchikov und Gian Simmen kein Problem: Sie weihten die aktuell einzige Halfpipe im Berner Oberland kurz nach dem Mittag mit eindrücklichen Sprüngen ein. Danach gehörte die 120 Meter lange, 5,6 Meter hohe und bis 22 Meter breite Pipe den eingeladenen Schweizer Jungtalenten, zahlreichen Kids und schliesslich allen Wintersportlern, die sich als Freestyler versuchen wollten. „Ich freue mich, dass es im Berner Oberland endlich wieder eine Pipe gibt. Perfekt zum Trainieren oder einfach nur zum Spass haben“, sagte Alt-Olympiasieger Gian Simmen kurz nach seinem ersten Sprung. Musikalisch begleitet wurde der Event von der lokalen Band MC Juli mit Schweizer Rap-Songs. Für alle Kinder gab es am Nachmittag gratis Hot-Dogs und Chäsbrätel.

10‘000 Franken für den Nachwuchs

Dass der erste und der amtierende Olympiasieger die Halfpipe mit Kindern und Jugendlichen eröffneten, ist kein Zufall. Zusammen mit den Jungfraubahnen wollen sie mit der neuen Attraktion den Nachwuchs im Wintersport fördern. Anstelle einer Gage für die Snowboard-Cracks spendeten die Jungfraubahnen auf Wunsch von IPod einen Check im Wert von 10‘000 Franken für den Nachwuchs-Fonds von Swiss-Ski. Dieser wurde Denis Giger, Vertreter Nachwuchsförderung Swiss-Ski, zusammen mit Iouri Podladtchikov vor Ort übergeben. „Ich bin dankbar, dass es in der Schweiz wieder eine Pipe mehr hat“, sagte IPod und erklärte: „Es liegt mir sehr am Herzen, Teil der Pipe-Wiedereröffnung in Grindelwald zu sein und mit den Kids zu fahren. Genau hier habe ich meine erste Junioren Schweizer-Meisterschaft gewonnen und darauf den ersten Sponsorenvertrag erhalten.“

Grindelwald-First wird zum Freestyle-Mekka

Mit der neuen Halfpipe verstärken die Jungfraubahnen die Positionierung des Skigebiets Grindelwald-First als Freestyle-Mekka. Investiert wurden dafür insgesamt 600‘000 Franken. Für den Unterhalt ist jährlich mit rund CHF 100‘000.- zu rechnen. Urs Kessler, CEO der Jungfraubahnen, ist überzeugt, dass sich die Investitionen lohnen: „Die Eröffnung der Halfpipe ist für mich das Highlight dieses Winters. Ich freue mich wie ein kleiner Junge.“ Die Pipe soll bewusst nicht nur den Profis der Freestyle-Szene vorbehalten sein, sondern alle grossen und kleinen Wintersportler anziehen, die sich einmal als Freestyler versuchen wollen.

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