„Zückerli“ ist das Schweizer Synonym für etwas Besonderes, Außergewöhnliches, Attraktives. Und davon haben wir auch in den Schweizer Städten eine Menge zu bieten… Entdecken Sie diesen Frühling und Sommer die Schweizer Städte mit ihrer Fülle an Kunst, Genuss, Architektur und Savoir-vivre!

Lugano
Viva l’estate! LuganoMusica

Lugano im Sommer, das ist die Zeit, in der man in den tiefblauen See springt und an der Uferpromenade ein Gelato schleckt. Es ist aber auch die Zeit der Festivals. Da ist im Juli das Estival Jazz, wo man hochkarätigen Jazz- und Blues-Konzerten unter freiem Himmel lauscht – und zwar ausnahmslos gratis. Oder das LongLake Festival: Einen ganzen Monat lang tanzt, lacht und staunt Lugano. Es gibt 250 Events, von Live-Musik über Strassenkunst bis Lesungen. Schon im Frühsommer findet dagegen das Lugano Festival mit dem dazugehörigen „Progetto Martha Argerich“ – benannt nach der gleichnamigen Starpianistin – statt. Es widmet sich hauptsächlich der Klassik.

Weitere Informationen: www.ticino.ch, www.luganoturismo.ch, www.estivaljazz.ch, www.longlake.ch, www.luganomusica.ch

 

Genf
Ins Savoir-vivre eintauchen

Genf ist die Apérostadt schlechthin. Es gibt unzählige nette Bars, in denen man einen Weisswein trinken kann. Zum Beispiel das Bateaux Genève, ein blumenbepflanztes Apéroschiff direkt am See. Eine prima Seesicht gibt es auch von der Dachterrasse des Swissôtel Métropole, wo die Expats von UNO und WHO an ihrem Apérol Spritz (mit Champagner, nicht Prosecco) nippen. Bodenständiger ist die Brasserie des Halles de l’Île inmitten der Rhone mit jungen Menschen in Liegestühlen. Doch der beste Ort für einen Apéritif im Sommer sind die Bains des Pâquis, nur wenige Meter vom berühmten Jet d’eau entfernt. Mit 72% haben übrigens die Genfer einst gegen den Abriss dieses Seebades im Bauhaus-Stil gestimmt

Weitere Informationen: www.geneve.com, www.bateaugeneve.ch, www.swissotel.de/hotels/geneva, www.brasseriedeshallesdelile.ch, www.bains-des-paquis.ch

 

Bern
Von Nescafé über Ricola bis Birchermüsli: Swiss Brand Museum

Im April 2015 wurde in dem einstigen Zollhäuschen auf der Nydeggbrücke das Swiss Brand Museum mit helvetischen Alltagserfindungen eröffnet. Das Museum liegt gleich beim Bärenpark und bietet einen herrlichen Blick auf die Berner Altstadt. Sie sind alle da: Von Maggi bis Nescafé, von Schellenursli bis zum Gerber-Fondue, von Stöckli-Ski bis zum Raketenglacé. Letzteres wurde 1969 nach der ersten Mondlandung voller Euphorie entwickelt und ist heute noch der Sommerklassiker schlechthin ist: Es wird jährlich acht Millionen Mal verkauft. Man kann es übrigens direkt vor Ort im Museum probieren! Und das Beste: Der Eintritt ins Museum ist gratis.

Weitere Informationen: www.bern.com, www.swissbrandmuseum.com

 

Lausanne
Durchs Flon-Quartier spazieren

Das „Quartier du Flon“ befindet sich im Herzen von Lausanne und hat sich in den letzten Jahren zu einem modernen Stadtviertel entwickelt, kurz: Es ist die neue Shopping- und Ausgehmeile der Stadt. Aus dem einstigen Warenumschlagplatz ist eine gigantische Ansammlung avantgardistisch geprägter Gebäude entstanden – nun findet man einen guten Mix aus historischen Industriebauten und zeitgenössischer Architektur. Es gibt über 100 Geschäfte, Kinos, Galerien, die Kantonsverwaltung. Und natürlich: Bars, Clubs, Restaurants. Nicht verpassen: Von der Legends Sports Bar mit ihrem Dachgarten hat man den tollsten Blick über Lausanne!

Weitere Informationen: www.lausanne-tourisme.ch, www.flon.ch

 

Luzern
Und Weltklasse-Architektur gibt es auch

Auch wenn die Kapellbrücke der architektonische Leuchtturm von Luzern ist, gibt es – neben Jean Nouvels KKL – eine ganze Reihe weiterer Top-Architektur. Gleich beim Bahnhof begegnet man Santiago Calatrava: Er hat 1990 die Bahnhofsvorhalle gebaut. Auch Herzog & de Meuron haben sich in Luzern verwirklicht: Mit dem gläsernen Erweiterungsbau des Hotels Astoria. Und Jean Nouvel hat The Hotel entworfen. Bleibt das Historische Seebad: Die Luzerner Musikerin Heidi Happy bezeichnet die Konstruktion von 1884/5 von außen als „riesige Holzschachtel“. Wer hingegen hinein tritt, erliege sofort dem Charme dieses wunderbaren Belle-Epoque-Bads.

Weitere Informationen: www.luzern.com, www.the-hotel.ch, www.seebadluzern.ch

 

Leserbewertungen:

Submit your review
1
2
3
4
5
Submit
     
Cancel
Create your own review
Average rating:  
 1 reviews
by Daniel Schennach on Blank Business Name
Artikel Bewertung

Sehr Informativ und interessant

No votes yet.
Please wait...

Kommentare